OSC-Wasserballer spielen fürs Hospiz
Nach der äußerst gelungenen Länderspiel-Premiere (Deutschland-USA) Ende Februar im Brauhausberg-Bad stecken die Wasserball-Verantwortlichen des OSC Potsdam bereits in den letzten Vorbereitungen der nächsten Großveranstaltung. Am 20. März wird der OSC mit seinem Event „Wasserball fürs Hospiz“ Geld für den Bau des stationären Hospizes auf Hermannswerder sammeln.
„Es ist eine riesige Herausforderung“, so OSC-Wasserball-Manager Stefan Hasche, der die Fäden der Organisation in der Hand hält. „Wir gehen davon aus, dass diese Verbindung von Sport und gesellschaftlichen Engagement zu einem großen Erfolg wird.“ Gemeinsam mit der Hueber Personalmanagement GmbH, Hauptsponsor der OSC-Wasserballer, wirbeln Hasche und seine Mitstreiter seit Wochen, um das ehrgeizige Projekt zu entwickeln. Die Schirmherrschaft hat ganz selbstverständlich Brandenburgs Innenminister und OSC-Präsident Rainer Speer übernommen. Auch Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs hat sein Kommen zugesichert.
Mit einem Freundschaftsspiel zwischen den Bundesligisten OSC Potsdam und dem ASC Brandenburg wird die Benefiz-Veranstaltung am Sonnabend (17.15 Uhr) im Brauhausberg-Bad eröffnet. Anschließend geht es ins Inselhotel Hermannswerder, das ein reichhaltiges „Märkisches Buffet“ bereitet. „Da fiel uns ein großer Stein vom Herzen, als Inselhotel-Geschäftsführer Burkhard Scholz sofort seine Unterstützung zusicherte“, so Hasche.
In den schönen Räumlichkeiten sorgen das Duo Johanna Rohlf (Saxophon) und Eric Krüger (Keybord) sowie Felix Dubiel am Piano für die musikalischen Höhepunkte. Eine Tombola mit tollen Preisen soll weitere Finanzen in die Hospiz-Kasse spülen.
Noch gut 300 Tausend Euro fehlen, um den zirka 1 Million Euro teuren Bau zu realisieren. „Wenn wir einen kleinen Teil dazu beitragen können, würde uns das sehr freuen“, sagt Hasche. Schon bei den letzten beiden Bundesliga-Partien wurden Spenden fürs Hospiz gesammelt. Beim Länderspiel wurden 30 Cent jeden verkauften Biers für den Bau der Einrichtung zur Verfügung gestellt.
Etliche Anmeldungen liegen bereits vor. Unter der E-Mail-Adresse können Karten bestellt und Informationen eingeholt werden. Die Karte für die Gesamtveranstaltung kostet lediglich 39,- Euro. Die gesamten Einnahmen kommen dem Projekt zu Gute.
André Laube
Foto von der Hoffbauer-Stiftung

